Kirchstrasse 20 8953 Dietikon
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Augen Zentrum Dietikon Ihre Augenärzte im Limmattal

Unsere Leistungen

Von der Routinekontrolle bis zum chirurgischen Eingriff – wir begleiten Sie in allen Fragen rund um Ihre Augen.

Sehtests für Führerausweis und Zulassungen

Für den Lernfahrausweis ist ein Sehtest vorgeschrieben; wir führen ihn in unserer Praxis durch. Wir prüfen Sehschärfe, Gesichtsfeld und Augenbeweglichkeit und tragen das Ergebnis in das amtliche Formular ein, das Sie anschliessend erhalten.

Bei der Anmeldung darf der Sehtest nicht älter als zwei Jahre sein. Erreichen Sie die geforderten Werte mit Brille oder Kontaktlinsen, wird dies im Formular vermerkt. Sie sind dann verpflichtet, die entsprechende Sehhilfe beim Führen eines Fahrzeugs zu tragen.

Für die Kategorien Lastwagen und Bus sowie für den berufsmässigen Personentransport gelten höhere Anforderungen. Teilen Sie uns bei der Terminvereinbarung mit, für welche Kategorie der Test bestimmt ist, damit wir die erforderlichen Abklärungen vorbereiten können.

Vorsorgeuntersuchungen

Viele Augenerkrankungen entwickeln sich langsam und ohne Schmerzen – zum Beispiel der Grüne Star, Netzhautveränderungen bei Diabetes oder eine beginnende Makuladegeneration. Wird eine solche Veränderung früh entdeckt, lässt sich meist viel Sehvermögen erhalten. Genau deshalb sind regelmässige Kontrollen so wichtig.

Ab etwa 40 Jahren empfehlen wir eine Augenuntersuchung, je nach Befund alle ein bis drei Jahre. Den passenden Abstand besprechen wir mit Ihnen.

Häufigere Kontrollen sind sinnvoll bei Diabetes, starker Kurzsichtigkeit oder unter bestimmten Medikamenten. Wir untersuchen Sehnerv und Netzhaut, messen den Augeninnendruck und besprechen den Befund verständlich mit Ihnen. Ob die Grundversicherung die Untersuchung übernimmt, hängt vom Grund der Untersuchung ab. Fragen Sie uns gerne vorher.

Grüner Star (Glaukom)

Beim Grünen Star wird der Sehnerv geschädigt, häufig im Zusammenhang mit einem erhöhten Augeninnendruck. Die Erkrankung bleibt lange unbemerkt, weil zunächst die Randbereiche des Gesichtsfelds betroffen sind und das Gehirn die fehlenden Informationen teilweise ausgleicht.

Umso wichtiger ist die Früherkennung. Wird ein Glaukom rechtzeitig entdeckt, lässt sich sein Fortschreiten in aller Regel gut kontrollieren.

Wir messen den Augeninnendruck, beurteilen den Sehnervenkopf und prüfen Ihr Gesichtsfeld. Die Untersuchungen sind schmerzfrei und erfolgen in Ruhe.

Behandelt wird meist mit Augentropfen. Wenn das nicht ausreicht, kommen eine Laserbehandlung oder eine Operation infrage. Anschliessend begleiten wir Sie mit regelmässigen Kontrollen, damit der Augeninnendruck dauerhaft im gewünschten Bereich bleibt.

Grauer Star (Katarakt)

Beim Grauen Star trübt sich die natürliche Linse des Auges allmählich ein. Viele bemerken dies zunächst daran, dass Farben blasser wirken, Scheinwerfer stärker blenden oder ein feiner Schleier über dem Sichtfeld liegt.

An der Spaltlampe sehen wir, wie weit die Trübung fortgeschritten ist, und besprechen mit Ihnen in Ruhe, ob und wann eine Operation sinnvoll ist. Entscheidend ist dabei Ihr Alltag: Wer viel Auto fährt oder gerne liest, bemerkt die Einschränkung oft früher.

Die Operation wird innerhalb unserer Gruppe durchgeführt. Die getrübte Linse wird durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Die Voruntersuchung und die Nachkontrollen finden hier in Dietikon statt – bei den Ärztinnen und Ärzten, die Sie bereits kennen.

Netzhaut und Makula

Die Makula ist der kleine Bereich im Zentrum der Netzhaut, mit dem Sie scharf sehen, lesen und Gesichter erkennen. Wenn sie beeinträchtigt ist, fällt das oft zuerst beim Lesen auf: Buchstaben fehlen mitten im Wort, gerade Linien erscheinen leicht verzogen oder in der Mitte des Blickfelds entsteht ein Fleck.

Auch Diabetes und Bluthochdruck können Veränderungen an der Netzhaut verursachen, lange bevor Sie etwas davon bemerken. Regelmässige Kontrollen sind deshalb wichtig.

Wir untersuchen den Augenhintergrund, erklären Ihnen den Befund und besprechen die möglichen Behandlungen. Manchmal genügt eine regelmässige Kontrolle. In anderen Fällen helfen Medikamente, die direkt ins Auge gegeben werden. Diese Behandlung organisieren wir innerhalb unserer Gruppe und begleiten Sie auch bei den weiteren Kontrollen.

Trockene Augen

Trockene Augen brennen, fühlen sich rau oder sandig an und ermüden besonders beim Arbeiten am Bildschirm – und können paradoxerweise plötzlich stark tränen.

Die Ursache kann sein, dass zu wenig Tränenflüssigkeit produziert wird oder dass der Tränenfilm zu schnell reisst, weil die feinen Drüsen am Lidrand nicht richtig funktionieren. Eine Untersuchung an der Spaltlampe und einige einfache Tests helfen uns herauszufinden, was bei Ihnen dahintersteckt.

Danach lässt sich meist gut etwas tun: mit geeigneten Tränenersatzmitteln, Wärme und Pflege der Lidränder und, wenn nötig, mit entzündungshemmenden Augentropfen. Häufig ist eine Kombination sinnvoll, die wir gemeinsam mit Ihnen auswählen und bei Bedarf anpassen.

Augenentzündungen

Ein rotes, gereiztes Auge ist häufig harmlos und heilt von selbst ab. Manchmal steckt jedoch mehr dahinter – zum Beispiel eine bakterielle oder virale Infektion, eine Allergie, ein kleiner Fremdkörper oder eine Entzündung im Augeninneren.

Von aussen können diese Ursachen sehr ähnlich aussehen. An der Spaltlampe lassen sie sich zuverlässig unterscheiden. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten und ist schmerzfrei.

Anschliessend behandeln wir gezielt die Ursache, statt einfach auf Verdacht Augentropfen zu verschreiben. Wenn ein rotes Auge nach ein bis zwei Tagen nicht besser wird oder Schmerzen und Lichtempfindlichkeit hinzukommen, melden Sie sich bitte bei uns. Wir versuchen, Sie kurzfristig zu sehen.

Kindersprechstunde

Kinder sagen selten, dass sie schlecht sehen – sie kennen es oft nicht anders. Umso wichtiger sind die Beobachtungen der Eltern: fehlender Blickkontakt in den ersten Lebenswochen, zitternde Augen, ein Auge, das gelegentlich abweicht, oder Schwierigkeiten beim Sehen in der Nähe.

Erzählen Sie uns, was Ihnen aufgefallen ist. Solche Beobachtungen helfen uns sehr. Schielen wächst sich nicht einfach aus, und eine Schwachsichtigkeit (Amblyopie) lässt sich am besten behandeln, solange sich das Sehsystem noch entwickelt – etwa bis zum zehnten Lebensjahr.

Wir untersuchen Kinder altersgerecht und mit viel Geduld. Bei kleinen Kindern verwenden wir Augentropfen, die die Akkommodation vorübergehend entspannen. Erst dadurch lässt sich die tatsächliche Fehlsichtigkeit zuverlässig bestimmen.

Schielen und Orthoptik

Beide Augen liefern jeweils ein Bild, das vom Gehirn zu einem räumlichen Seheindruck zusammengefügt wird. Funktioniert dieses Zusammenspiel nicht richtig, kann ein Auge abweichen, schwachsichtig werden oder es können Doppelbilder auftreten.

Unsere Orthoptistin untersucht, wie die Augen zusammenarbeiten, misst den Schielwinkel und begleitet die Behandlung. Je nach Situation kommen Brillen, das zeitweise Abdecken des stärkeren Auges, Prismen oder gezieltes Sehtraining infrage.

Bei Kindern ist eine frühe Behandlung besonders wichtig, denn früh erkannte Probleme lassen sich meist gut ausgleichen. Wenn bei Erwachsenen plötzlich ein Schielen oder Doppelbilder auftreten, melden Sie sich bitte rasch bei uns.

Augenlaser-Behandlungen

Ein Leben ohne Brille ist für viele ein schöner Gedanke – und für viele auch möglich. Ob Ihre Augen für eine Behandlung geeignet sind, zeigt eine sorgfältige Voruntersuchung.

Wir bestimmen Ihre Korrektur, messen den Augeninnendruck und untersuchen Hornhaut und Netzhaut genau. Anschliessend besprechen wir offen mit Ihnen, was wir empfehlen. Für manche Augen ist eine Laserbehandlung eine gute Lösung, für andere ist eine zusätzlich eingesetzte Linse besser geeignet. Und manchmal bleibt die Brille die vernünftigste Wahl.

Sie erhalten von uns eine klare Einschätzung – in Ruhe und ohne Verkaufsdruck. Die Behandlung selbst findet innerhalb unserer Gruppe statt; die Nachkontrollen übernehmen wir hier.

Lidkorrekturen und Tumorentfernung

Mit zunehmendem Alter kann die Haut am Oberlid erschlaffen. Wenn sie in das Blickfeld reicht, ist das nicht nur eine Frage des Aussehens: Sie kann das Gesichtsfeld einschränken und das Sehen anstrengender machen.

Ob die Krankenkasse einen Eingriff übernimmt, hängt von der medizinischen Beurteilung und der entsprechenden Dokumentation ab. Dazu gehören unter anderem eine Gesichtsfeldmessung und Fotografien. Wir klären dies vorab mit Ihnen, damit Sie von Anfang an wissen, woran Sie sind.

Ohne entsprechenden medizinischen Nachweis gilt der Eingriff als kosmetisch und muss selbst bezahlt werden.

Auch Veränderungen der Lidhaut untersuchen wir gerne. Entferntes Gewebe wird immer histologisch untersucht.

Brillenanpassung

Bei uns erhalten Sie nicht nur Ihre Brillenwerte, sondern auch eine umfassende Beurteilung Ihrer Augen. Wir bestimmen die benötigte Korrektur und prüfen gleichzeitig, ob eine schlechtere Sehschärfe tatsächlich an der Brille liegt – oder ob Linse, Netzhaut oder Sehnerv die Ursache sein könnten.

Wenn sich Ihre Sehkraft innerhalb kurzer Zeit deutlich verändert hat, gehen wir der Ursache nach, bevor wir einfach neue Brillenwerte bestimmen.

Bei Kindern messen wir mit Augentropfen, die die Akkommodation vorübergehend entspannen. Erst dann zeigt sich die tatsächliche Fehlsichtigkeit, insbesondere bei Weitsichtigkeit.

Sie erhalten von uns eine ärztliche Verordnung, die Sie beim Optiker Ihrer Wahl einlösen können und die zugleich Voraussetzung für einen allfälligen Beitrag der Krankenkasse ist.

Notfallbehandlungen

Bei akuten Beschwerden am Auge sind wir rasch für Sie da.

Bitte melden Sie sich noch am selben Tag, wenn Sie Lichtblitze sehen, plötzlich viele schwarze Punkte oder Mücken wahrnehmen oder wenn ein Schatten vom Rand her in Ihr Blickfeld wandert. Dahinter kann eine Netzhautablösung stecken, die innerhalb von 24 Stunden untersucht werden sollte.

Sind Chemikalien ins Auge gelangt, zählt vor allem, was Sie sofort selbst tun: Spülen Sie das Auge mindestens 15 Minuten lang mit reichlich sauberem Wasser und halten Sie die Lider dabei offen. Erst danach kommen Sie zu uns.

Bei einem Fremdkörper im Auge reiben Sie bitte nicht. Rufen Sie uns an – wir finden möglichst rasch einen Termin.

Notfall

Notfälle nehmen wir nach Möglichkeit noch am selben Tag an. Rufen Sie uns an: 044 741 06 07. Ausserhalb der Öffnungszeiten wenden Sie sich an das Ärztefon des Kantons Zürich unter 0800 336 655 oder an den Augennotfall des Universitätsspitals Zürich oder den Augennotfall des Kantonsspitals Triemli.

044 741 06 07

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Die Online-Terminbuchung ist bald verfügbar. Bis dahin erreichen Sie uns telefonisch oder über das Kontaktformular.

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